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Qualitätssicherung von
Fernwärmesystemen
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Durch die
Qualitätssicherung in der Fernwärme soll eine hohe und optimale
Versorgungssicherheit geschaffen werden. Hierfür werden in vorgegebenen
Messverfahren die Materialkennwerte ermittelt, um somit die Güte und
Eigenschaften der Komponenten, die im Fernwärme-Leitungsbau
eingesetzt werden, zu bestimmen. Das Prüflabor ist für Prüfungen nach
EN 253, EN 254 und weitere Normen wie z.B. EN 15632,
EN 14419 eingerichtet und für EN 489, EN 253,
EN 448 und EN 488 entsprechend von DIN CERTCO anerkannt. |
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Abbildung 1: Wasseraufnahme zur
Bestimmung der Schaumqualität
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Bei
der Produktion oder bei der Verlegung von KMR wird empfohlen, eine
begleitende Qualitätssicherung (QS) mit Dokumentation durchzuführen.
Aufgrund seiner über 25jährigen Erfahrung als neutraler Gutachter auf dem
Gebiet der Qualitätsüberwachung ist das Fernwärme-Forschungsinstitut in
der Lage eine pragmatische und kostengünstige Überprüfung der
Produkt- und Verarbeitungsqualität auf dem Stand der Technik durchzuführen, um
frühzeitig Fehler zu erkennen und somit eine kostenintensive Sanierung zu
vermeiden.
Insbesondere
sollten durch eine repräsentative Auswahl von KMR je Produktionscharge
die qualitätssichernden Prüfungen nach den gültigen Normen (Normreihe:
EN 253, EN 448, EN 488, EN 489 sowie Richtlinie FW 401)
durchgeführt werden.
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Die Rahmenbedingungen einer Prüfung:
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Abbildung 2: Bestimmung der
Zellgröße mittels Lichtmikroskop
Abbildung 3: Aufnahme der Druckfestigkeit
im
Labor des FFI von einer Schaumprobe nach EN 253
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Zur
optimalen Lösung der Aufgabenstellung wird folgende Vorgehensweise
vorgeschlagen:
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Auswahl
und Markierung des Prüfmaterials aus den einzelnen Produktionschargen
durch qualifiziertes Personal (auch durch FFI möglich).
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Von
den ausgewählten Rohren werden jeweils beide Rohrenden als
Prüfmaterial benötigt. Jedes Rohrende sollte eine Mindestlänge
von ca. 1,5 m haben.
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Bei
Formteilen, Armaturen und Bögen, wird das gesamte Objekt als
Prüfmaterial benötigt.
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Anlieferung
des ausgewählten und markierten Prüfmaterials ins Technikum des FFI
sowie aller dazugehörigen Informationen (auch durch FFI möglich).
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FFI:
Eingangsprüfung und Messung der markanten Eigenschaftswerte (Schaum-
und Verbundqualität) sowie Durchführung der gewünschten
Untersuchung.
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Per
Brief/Fax/Email erfolgt die Darlegung der Ergebnisse an den Auftraggeber
sowie die Markierung eventueller Auffälligkeiten mit Stellungnahme,
Bewertung und Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise. Auf Wunsch erfolgt eine ausführliche
Ergebnisdarstellung mit Bericht- und Fotodokumentation und die
Ausstellung eines Prüfzeugnisses.
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Ergebnisse:
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Abbildung 4: Bestimmung der
Schaumstoffdichte mittels Präzisionswaage
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Als
Ergebnis werden die normativen Anforderungen der Schaumqualität
hinsichtlich
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Wasseraufnahme
(Abbildung 1),
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Zellgröße
(Abbildung 2),
-
Druckfestigkeit
(Abbildung 3) und
-
Schaumstoffdichte
(Abbildung 4) überprüft.
Werden
Schaumproben bis 11:00 Uhr geliefert, findet eine Bearbeitung und
Weitergabe der Ergebnisse nach Absprache noch am selben Tag statt.
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Abbildung 5: Bestimmung der axialen
Scherfestigkeit bei einem
Kunststoffmantelrohr DN 500/670
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Weiterhin werden auf Wunsch die Forderungen der Verbundeigenschaft
hinsichtlich der
Ebenfalls
überprüft werden die Geometrien des Probekörpers, ob diese im
geforderten Toleranzbereich liegen. Dies betrifft unter anderem
die
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Abbildung 6: Überprüfung der
Koaxialitätstoleranz am KMR DN 150/250
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Abbildung 7: Überprüfung der
Wandstärke des PE-Mantels
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Abbildung 8: Überprüfung des Verlaufs
der Leckwarndrähte im KMR
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