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Prüfung nach EN 489
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Qualitätssicherung von
Muffensystemen
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Die Prüfungen an
Muffensystemen werden
nach EN 489 als Erddruckprüfung (Sandkastenprüfung) und Wasserundurchlässigkeitsprüfung
durchgeführt. An Fernwärmerohrsystemen sowie an
Bogen-, Muffen- und T-Abzweigen können praxisnahe Untersuchungen im Maßstab
1:1 und nach Spezifikationen des Auftraggebers unter definierten Betriebsparametern und
Randbedingungen, z.B. Verkehrslasten durchgeführt werden.
Es stehen dafür Erdkästen mit einer Schenkellänge bis 32 m,
Verschiebeeinrichtungen bis 500 kN und Rüttler zur Simulation
von Verkehrslasten zur Verfügung. Nach den
Versuchen im Erdkasten werden die Bogen-, Muffen- und Abzweigstücke
einer Qualitäts- und Systemprüfung unterzogen. |
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Die Rahmenbedingungen einer Prüfung:
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Aufnahme der Relativbewegung zwischen Mediumrohr und
Mantelrohr bei einer Prüfung nach EN 489 und bei praxisnahen
Untersuchungen
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Um
reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten, werden im FFI die Prüfungen im
Massstab 1:1 durchgeführt. Mit diesen Prüfungen werden die Kriterien und
Anforderungen nach der EN 489 erfüllt, dadurch kann eine auf
den späteren Praxiseinsatz bezogene Aussage getroffen werden. Einige
Anforderungen für die Durchführung der Prüfung nach
EN 489 sind nachfolgend
aufgeführt:
-
Erforderlich
ist ein Sandkasten, der genügend Platz bietet, um den
Anforderungen nach EN 489 gerecht zu werden, siehe Mindestmaße
des Sandkastens (im FFI sind Prüfungen bis DN 1000
möglich).
-
Der
Sand muss luftgetrocknet sein und darf einen Wassergehalt von
höchstens 0,5 % (Massenanteil) bei Raumtemperatur mit
folgender Korngrößenverteilung
besitzen.
-
Der
Prüfling muss mindestens 3 m lang sein.
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Prüfkennwerte:
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Wasserundurchlässigkeitsprüfung mit Hilfe einer
PE-Abdichtung an einem KMR der Größe DN 700/900
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Es
gelten folgende Prüfkennwerte nach EN 489:
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Temperatur
des Mediumrohres von (120±2) °C ist vor der Prüfung für 24
Stunden aufrechtzuhalten,
-
18 kN/m2 wirksamer
vertikaler Erddruck durch 30 cm Sandüberdeckung und biegesteife
Platte,
-
Verschiebung
um 75 mm,
-
Vorschubgeschwindigkeit
10 mm/min,
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Rückführungsgeschwindigkeit
50 mm/min,
-
100 Zyklen,
wobei ein Zyklus als eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ohne
Unterbrechung definiert ist.
Im
Anschluss an die Prüfung muss jede Rohrverbindung in einen Behälter mit
warmem Wasser (23±2) °C gebracht werden und äußerlich einem konstanten
Druck von 30 kPA über einen Zeitraum von 24 Stunden ausgesetzt
werden.
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