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Wärmeleitfähigkeit
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Die Aufnahme von Verbundkennwerten
dient zur Qualitätskontrolle der hergestellten Rohre. Dabei wird
die axiale Scherfestigkeit nach EN 253 und die Wärmeleitfähigkeit
nach EN 253 sowie EN ISO 8497 untersucht. Daraus ergeben sich Daten für
die Güte der Fernwärmerohre. |
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Wärmeleitfähigkeitsmessung an einem
Kunststoffmediumrohr-Paar in
der institutseigenen Klimakammer
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Die
Klimakammer im FFI ermöglicht im Vergleich zu herkömmlichen
Wärmeverlustberechnungen die Messung der Wärmeleitfähigkeit λ
von beliebigen zylindersymmetrisch aufgebauten Rohren wie z.B.
Fernwärmerohren. Durch die Untersuchungen an bereits im Einsatz
befindlichen Fernwärmerohren können Aussagen zur Qualität des Schaums
als auch zur Restlebensdauer eines Rohrnetzsystems getroffen werden. Die Messtoleranz der in der
Klimakammer durchgeführten Wärmeleitfähigkeitsmessung liegt unterhalb des normativen
Wertes.
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Theoretische Grundlagen:
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Gleichung 1: Wärmeverlust
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Der Wärmeverlust Q [W] einer Fernwärmeleitung lässt sich nach Gleichung 1 aus dem Wärmedurchgangskoeffizienten k [W·m-1·K-1], der Mediumtemperatur
i [°C], der Umgebungstemperatur
a [°C] und der Rohrlänge
L [m]
bestimmen.
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Die Fernwärmerohrleitung stellt im Idealfall eine
zylindersymmetrische Anordnung dar, die aus mehreren
Schichten unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeiten λ [W·m-1·K-1] besteht. Der
Wärmestrom ist für diesen einfachen Fall definiert zu, siehe Gleichung 2.
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Gleichung 2: Wärmestrom
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Erforderliche Kennwerte:
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Für
die Berechnung der Wärmeleitfähigkeit sind in Abbildung 1 die
erforderlichen Kennwerte dargestellt:
Die
Länge der Trassenabschnitte sowie der Bauwerke ist ebenfalls für eine
Berechnung des Wärmeverlustes zu berücksichtigen.
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Abbildung 1: Erforderliche Kennwerte
für die Berechnung
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